Carfreitag Nürburgring

Der Nürburgring – Wer schon einmal dort war, weiß welche Faszination er auf die gesamte Umgebung ausüben kann. Man fühlt es förmlich, wie eine Aura des Motorsport Mekkas. Wir haben uns auf den Weg gemacht, das hieß um 2:45 Uhr Aufstehen und 3:15 losfahren, nachts natürlich! Mitten in der Nacht ging es also hinters Steuer und wir führen mit einigen anderen Richtung Ring. Während wir gefühlt die einzigen auf der Autobahn waren und alleine mit unseren 6 Autos durch die Wälder der Eifel fuhren, fing unser Walkie-Talkie an zu rauschen.

Mitten im Wald, kurz vorm Brünnchen um 5:15 Uhr fiel ich vom Glauben ab. Ein Stau, mitten im Wald, überall Lichter und Menschen, die warteten bis um 6:00 der Parkplatz öffnet. Obwohl wir so früh da waren, kamen wir nicht mehr auf den Hauptparkplatz beim Brünnchen, sondern parkten gegenüber! Großer Vorteil, denn es war nicht so staubig- großer Nachteil, Grill, Stühle etc. müssen zur Strecke getragen werden.

Es war wirklich verdammt kalt, viele schliefen eingekauert auf ihren Klappstühlen und warteten bis die Strecke öffnete, oder die Sonne rauskommt. Es hatte Ähnlichkeit mit einem Festival. Wider der Presse, gab es auf unseren Strecken keine Polizeikontrollen oder sonsiges. Wir waren sowohl am Brünnchen, als auch an der Brücke Breidscheid.

Wir waren Freitag und Sonntag da. Mein Fazit: Der Sonntag ist deutlich entspannter, alle haben sich abgeregt, es gibt keine Staus, die Schlange an den Imbisständen ist leer und man bekommt Plätze vorne am Zaun. Dennoch ist ordentlich was los. Einige haben sich trotz gemeinsamer Leidenschaft Freitag in die Haare bekommen. Egal ob es der Grill ist oder ein Klappstuhl, welcher zu nah am Auto getragen wird. Dazu kommen die 8€ PArkgebühr, welche nur am Freitag anfallen.

Folgende Bilder sind verkleinert und unbearbeitet, bei unerwünschten Kennzeichen bitte mich anschreiben oder Kommentieren 🙂